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Warum Bienenwachskerzen?

Vielleicht kennt ihr die folgende Situation: Es ist Winter, draußen ist es kalt und ihr sitzt gemütlich auf dem Sofa, trinkt ein heißes Getränk und lest ein gutes Buch oder schaut eure Lieblingsserie. Um das Ambiente perfekt zu machen, dürfen Kerzen natürlich nicht fehlen. Doch welche Kerzen kauft man am besten? Schnell geht der Griff zum erstbesten Angebot, das einem im Supermarkt oder einem Geschäft für Dekoartikel ins Auge fällt. Aber habt ihr euch schon einmal Gedanken darüber gemacht, woraus diese Kerzen bestehen?

Wachs ist nicht immer gleich Wachs. 

Es gibt große Unterschiede zwischen billigen Kerzen und Kerzen aus echtem, reinem Bienenwachs. Die meisten Kerzen im deutschen Handel, nämlich etwa drei Viertel des Angebots, bestehen aus Hartparaffin. Paraffin ist ein Nebenprodukt der Erdölverarbeitung. Diese Kerzen sind folglich nicht nachhaltig, da sie aus einem fossilen Rohstoff gewonnen werden. Darüber hinaus können beim Verbrennen von Paraffin gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt werden.
Als Alternative gilt der am zweithäufigsten verwendete Stoff Stearin, welcher aus pflanzlichen und tierischen Fetten und Ölen hergestellt wird. Der größte Anteil daran besteht wiederum aus Palmöl. Die Kerzen sind qualitativ schon hochwertiger als Paraffinkerzen. Unbedenklich sind Stearinkerzen jedoch ebenfalls nicht. Palmöl ist ebenfalls umstritten, da in Asien für den Anbau der Ölpalmen riesige Flächen Regenwald abgeholzt werden. Von Nachhaltigkeit kann man also auch hierbei nicht unbedingt immer sprechen, obwohl zur Produktion nachwachsende Rohstoffe verwendet werden.
Der dritte Rohstoff, aus dem Kerzen hergestellt werden kann, ist das Bienenwachs. Kerzen aus Bienenwachs dürfen keine Zusatzstoffe enthalten, und das Wachs ist nur begrenzt verfügbar. Das macht Bienenwachskerzen zwar einerseits teurer als die üblichen Paraffin- und Stearinkerzen, sorgt aber auch für eine höhere Qualität und deutlich mehr Nachhaltigkeit, gerade was die Umweltfreundlichkeit des Rohstoffes betrifft. Nun kennt ihr die verschiedenen Materialien, aus denen Kerzen hergestellt werden können.


Aber woran erkennt man, um welches Material es sich bei einer Kerze handelt?


Leider gibt es derzeit keine Pflicht zur Auszeichnung der Inhaltsstoffe von Kerzen. Außer bei bezeichneten Bienenwachskerzen, bei denen es vorgeschrieben ist, dass sie keine Zusatzstoffe enthalten dürfen, kann man also meist nicht wissen, aus welchem Material oder Materialgemisch die Kerzen hergestellt wurden. Hersteller von besseren und qualitativ hochwertigen Kerzen zeichnen diese Inhaltsstoffe meist auch aus, um den höheren Preis zu rechtfertigen. Günstige Kerzen sind hingegen oft nicht ausgezeichnet, und bestehen dann meist aus Paraffin.

Bienenwachskerzen haben darüber hinaus aber noch weitere Vorteile. Paraffin- und Stearinkerzen geben beim Verbrennen keinen Geruch ab, hier muss mit Duftstoffen nachgeholfen werden. Diese können vor allem für Allergiker problematisch sein. Bienenwachskerzen riechen hingegen von Natur aus angenehm gut und schaffen eine Wohlfühlatmosphäre, ganz ohne Zusatzstoffe. Darüber hinaus lassen sich Wachskerzen auch sehr einfach aus Wachsplatten und Dochten selbst herstellen. So wird das Kerzen rollen zum Familienevent in der Winterzeit. Bastelsets für Bienenwachskerzen von Wachsmann enthalten nicht nur die auf ihre Reinheit geprüften Wachsplatten aus 100% deutscher Herstellung, sondern auch gewachste Dochte, Ausstechformen und Raffa-Band zum Verzieren der Kerzenkreationen sowie eine gut verständliche Anleitung. Darüber hinaus findet ihr auch auf unserer Webseite und hier im Blog Informationen, Anleitungsvideos und vieles mehr.

Egal, ob und wenn ja welche Kerzen bei euch zuhause brennen – wir wünschen euch eine schöne Winterzeit mit vielen gemütlichen Stunden allein oder mit euren Liebsten!